Gassensorik

Gassensorik

Schwarze Pumpe Kraftwerk im Winter

HINTERGRUND

Kohlenwasserstoffverbindungen und molekularer Wasserstoff spielen in gegenwärtigen und zukünftigen Technologien eine herausragende Rolle und sind als Energieträger für stationäre und mobile Verbrennung, für die Erzeugung elektrischer Energie in Brennstoffzellen sowie als chemisches Ausgangs- oder Katalysematerial unersetzlich. Wegen ihrer Reaktivität und potenziell schädlichen Wirkung auf den Menschen und die Umwelt ist eine genaue Überwachung notwendig. Bislang verwendete Technologien wie Halbleitersensoren und anspruchsvolle optische Systeme weisen oftmals signifikante Nachteile auf, die eine kostengünstige Massenproduktion mit Standardprozessen der Halbleiterindustrie verhindern oder nicht hinreichend energieeffizient sind.

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VORTEILE

  • Integrierbar in CMOS-Technologie
  • energieeffizient
  • stückzahlfähig

 

ANWENDUNG

Industrie 4.0 / Surveillance

STATUS

Entwurfsphase – Proof of Concept

TECHNOLOGIE

Nachweis der Funktionstüchtigkeit von Sensoren für die Detektion von Wasserstoff bzw. Kohlenwasserstoff im Laborversuch sowie die Bestimmung der Sensitivität und Detektionsbandbreite bei Raumtemperatur. Es sollen zwei komplementäre Technologien zum Einsatz kommen:

  1. widerstandsbasierter Gassensor zur Detektion geringer Variationen der Gaszusammensetzung in reduktiven Umgebungen (H2, CxHy) mit hoher Sensitivität und Selektivität und
  2. optischer Gassensor für die zuverlässige, langzeitstabile, langzeitstabile, hochselektive Messung von Gaszusammensetzungen für stückzahlfähige Anwendungen

Fachkontakt

Prof. Jan Ingo Flege

Brandenburgische Technische Universität Cottbus – Senftenberg

Fachgebiet: Physik und Halbleiterspektroskopie

Lehrgebäude 1A, Raum 202
Konrad-Zuse-Straße 1
03046 Cottbus

M: flege(at)b-tu.de
T:  +49 (0)355 69 5352