Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik sind die Schlüsseltechnologien unserer Wirtschaftsbranchen,
die es zu sichern und weiterzuentwickeln gilt.
Dazu bedarf es nicht nur erfolgreicher, großer und mittelständischer Industrieunternehmen, sondern
auch spezialisierter und auf ihren Fachgebieten international führende Forschungsinstitute, exzellenter
Ausbildungen an Universitäten und Hochschulen sowie gezielter und nachhaltiger Förderung durch
die öffentliche Hand. Der MikroSystemTechnik Kongress ist seit jeher die größte nationale Fachkonfe-
renz in der Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik, die diese Stakeholders in einen regen Austausch
bringt – mit dem Ziel, den nationalen Stand der Technik zu beleuchten und zukünftige Bedarfe und
Initiativen abzustimmen und auf den Weg zu bringen. So soll es auch im Konferenzjahr 2021 wieder
sein – mehr noch, in Ludwigsburg wollen wir nach der aus der Corona-Pandemie 2020 verursachten
Wirtschaftskrise aufzeigen, wie bedeutsam diese Schlüsseltechnologien für unsere Wirtschaftskraft
und unser Gemeinwohl sind und welche Zukunftschancen sie bieten.

Viele der Schwerpunkte aus 2019 setzen sich 2021 fort. Die Digitalisierung erhält nach der Corona-
Krise 2020 einen noch höheren Stellenwert bei dezentralen Arbeitsprozessen und bei der Weiter
entwicklung der Megathemen Internet der Dinge (Internet of Things), Industrie 4.0 und Künstliche
Intelligenz (KI). Die Photonik und die optischen Technologien führen dabei nicht nur zu einer dramati-
schen Erhöhung der verfügbaren Datenraten, sondern sie ermöglichen zudem neue Anwendungen in
der Mikrosystemtechnik von der Sensorik/Aktorik bis hin zu den Quantentechnologien. Die Medizin
technik profitiert ebenfalls maßgeblich von den Fortschritten in der Mikrosystemtechnik durch die
Entwicklung neuer Lösungen in der Diagnostik, Point-of-Care und bei Implantaten.

Hier finden Sie das diesjährige Programm des MST-Kongresses.